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Lüften

Beschreibung

Die App befasst sich mit einer Problematik von Gebäuden, welche tendenziell im Sommer zu feuchten Kellern neigen. Dies kommt nicht selten bei alten Häusern vor. Im Extremfall müssen diese kostenaufwendig trockengelegt werden.

Oftmals kann aber durch gezieltes Lüften ein trockeneres Klima im Keller erzeugt werden, was die Gefahr von Schimmel- oder gar Kondensatbildung erheblich verringert. Dabei ist es wichtig, nur bei günstigen Wetterbedingungen zu lüften, um die Feuchtigkeit im Keller nicht zusätzlich zu erhöhen. Denn warme Luft kann wesentlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte.

Ein kleines sommerliches Beispiel verdeutlicht das Problem: Wenn sich Außenluft mit einer Temperatur von 26 °C und 60% Luftfeuchtigkeit beim Lüften an einer 20 °C warmen Kellerwand abkühlt, so erhöht sich die Feuchtigkeit dieser Luft auf 86%.

Theoretischer Hintergrund

Um die Änderung der Luftfeuchtigkeit zu berechnen, wird auf den Dampfdruck zurückgegriffen. Dieser ist ein stoff- und temperaturabhängiger Gasdruck. Er ist der Umgebungsdruck, unterhalb dessen eine Flüssigkeit bei einer konstanten Temperatur in den gasförmigen Zustand übergeht. Der Sättigungsdampfdruck eines Gases entspricht dem maximalen Dampfdruck bei einer bestimmten Temperatur. Es wird von einer Sättigung gesprochen. Einfach dargestellt, ist dies der Druck der Luft mit einer bestimmten Temperatur, bei der 100% relativer Feuchtigkeit erreicht werden.

Um den Sättigungsdampfdruck einer Temperatur zu bestimmen, kann eine Datentabelle oder die Magnus-Formel verwendet werden. Sie ist eine Näherungsformel zur Berechnung des Sättigungsdampfdruckes im idealen Raum. Sie wurde erstmals 1844 von Heinrich Gustav Magnus aufgestellt und seitdem lediglich durch genauere Werte ergänzt.

Dabei entspricht E(t) dem Sättigungsdampfdruck (in Pascal) der Temperatur t (in Grad Celsius).

Um den Druck E0 und die Faktoren A und B zu bestimmen, muss berücksichtigt werden, ob die Kondensation über einer ebenen Wasser- oder Eisoberfläche stattfindet.

  ebene Wasseroberfläche ebene Eisoberfläche
Anwendbarer Temperaturbereich -30 °C <= t <= 70 °C -60 °C <= t <= 0 °C
Initialdruck E0 611,213 Pa 611,153 Pa
Faktor A 7,602 9,747
Faktor B 241,2 272,186

Als Beispiel, hat eine Temperatur von 26 °C einen Sättigungsdampfdruck von 3356,67 Pascal.

Die App zeigt die Luftfeuchtigkeit an, welche beim Erwärmen von den Initialwerten entsteht. Um diese zu ermitteln, wurde der Sättigungsdampfdruck zur Hilfe genommen. Denn dieser kann im Verhältnis zur relativen Feuchte von den Ausgangswerten, mit denen der Zielwerte, gleichgesetzt werden.

Nach dem Umstellen, erhält man aus den Temperaturen und der Ausgangsluftfeuchtigkeit die Zielluftfeuchtigkeit.

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